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Wohnquartier in Berlin in Planung

Auf der Lückstraße in Berlin-Lichtenberg ist ein Wohn- und Gewerbequartier bestehend aus insgesamt 7 Gebäuden in Planung. Es soll dem Trägerwohnen dienen, unterstützt also das soziale Wohnen in Berlin. Der Altbestand auf dem Grundstück wurde vollständig rückgebaut. Bauherr ist die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, Architekten sind die Bollinger + Fehlig Architekten GmbH BDA.


Modellansicht der Häuser 1, 2 und 3 (v.r.)

Haus 1 wird direkt an der Lückstraße stehen und an das Nachbargebäude anschließen. Es beinhaltet eine zweigeschossige Zufahrt durch das Gebäude, die mit einem Wohngebäude überbaut ist. Im Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss soll Platz für Gewerbe entstehen, in den Geschossen zwei bis fünf sind Gemeinschaftswohnungen und Großraumwohnungen vorgesehen. Erschlossen ist das Gebäude 1 durch innenliegende Treppenhäuser und Aufzüge.


Die Wohnblöcke bilden jeweils Innenhöfe, die zum Außenaufenthalt genutzt werden können. Außerdem entstehen um die Wohnblöcke herum Gartenanlagen mit klimaangepasster Bepflanzung. Die Gebäude 2 bis 4 unterscheiden sich äußerlich von Haus 1. Hier sollen ausschließlich Wohnungen realisiert werden, die in den Gebäuden 2a und 2b sowie 3a und 3b auf insgesamt fünf Geschossen und im Block 4 auf vier Geschossen entstehen. Damit formt sich eine stufenweise Staffelung von sechs Geschossen in Haus 1 bis vier Geschossen in Hausblock 4 hin zur südlich angrenzenden Freiraumlandschaft mit Kleingärten und Sportanlagen.


Visualisierung: Bollinger + Fehlig Architekten Berlin

Insgesamt entstehen 158 Wohnungen, die alle über Balkone oder Terrassen verfügen und barrierefrei zugänglich sind. Ein Teil davon wird als geförderter Wohnraum vermietet. Auf dem Grundstück stehen über 300 Fahrradstellplätze zur Verfügung und Sportgeräte, wie Outdoorgeräte und Tischtennisplatten laden zum gemeinsamen Sportmachen ein.


Alle Gebäude sollen in Massivbauweise, die Wände in Mauerwerk oder Stahlbeton und die Geschossdecken mit Stahlbetonmassivdecken errichtet werden. Installierte Photovoltaik-Anlagen unterstützen die ökologisch nachhaltige Energiegewinnung und durch die Dachbegrünung und die entsiegelten Flächen kann zu einer ökologischen Vielfalt beigetragen werden.


Visualisierung: Bollinger + Fehlig Architekten Berlin

Eine bauliche Besonderheit stellen die Abgrenzungen des Grundstücks durch den unterirdisch liegenden Marzahn-Hohenschönhauser-Grenzgraben und die gegenüberliegende Abwasserdruckleitung dar, durch die das Baufeld eingerahmt wird.

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